Psychotherapie für Psycholog*innen

ASP Integral

Eidgenössisch anerkannter Studiengang ASP Integral, Vertiefungsrichtung «Personzentrierte und Experienzielle Psychotherapie – körperorientiert»

Das Ausbildungsinstitut GFK steht für fundierte, praxisnahe Weiterbildungen in Psychotherapie und Beratung – personzentriert, körperorientiert und wissenschaftlich verankert. Basierend auf der Humanistischen Psychologie nach Carl Rogers und Eugene Gendlin wird Beziehungskompetenz, Selbsterfahrung und aktuelle Forschung zu einem ganzheitlichen Lernweg verbunden – für wirksame, menschliche Begleitung und Behandlung von Menschen im Hier und Jetzt.

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen mit einem abgeschlossenen Studium in Psychologie. Der Abschluss in «Personzentrierter und Experienzieller Psychotherapie – körperorientiert» verleiht die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung als Psychotherapeut*in in der Schweiz.

Der Studiengang ist vom Bund ordentlich akkreditiert.
Weiter wird er anerkannt durch die FMH, sowie den Schweizer Berufsverbänden ASP, FSP, und SBAP.

Die Weiterbildung am Ausbildungsinstitut GFK dauert ca. 4 ½  Jahre und findet in einer konstanten Weiterbildungsgruppe statt. Die Blockseminare werden in einem Tagungshaus durchgeführt, die anderen Weiterbildungsteile regional angeboten.

Start der nächsten Weiterbildung 3. Juni 2027. 

Kostenlose Infoabende:

Online: 23. März 2026 18 – 19.30 Uhr
Zürich: 17. April 2026 17.30 – 19.30 Uhr
Luzern: 1. Mai 2026 18.15 – 20 Uhr
Bern: 20. Mai 2026 19 – 21 Uhr
Weitere Termine finden Sie hier.

Entscheidungsseminare: 
Diese bieten die Gelegenheit den Studiengang vertiefter kennen zu lernen.
Kosten: 150.- CHF, dieser Betrag wird bei einem Beginn der Weiterbildung als Anzahlung angerechnet.

Zürich: 13. Juni 2026 9. 15 – 17 Uhr
Weitere Termine finden Sie hier.

Gruppengrösse
17 bis 24 Teilnehmende

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen

Zielgruppe

Dieser Lehrgang wendet sich an Personen mit einem abgeschlossenen (oder sich im Abschluss befindenden) und in der Schweiz anerkanntem Studium in Psychologie (Stufe Lizenziat/Master, mit ausreichenden Kenntnissen in Psychopathologie/Klinische Psychologie) oder Humanmedizin.

Aufnahme

  • Teilnahme an einem Infoabend
  • Besuch eines eintägigen Entscheidungsseminar inkl. Aufnahmegespräch
  • Prüfung der nötigen Zulassungsnachweise

Seminardaten erstes Jahr

Die Blockseminare finden in Speicher (AR) statt:
3. – 6. Juni 2027
7.-10. Oktober 2027
25.-28. November 2027

Die Termine für 2028 folgen.

Angebot

Studiengang «Personzentrierte und Experienzielle Psychotherapie – körperorientiert»:

  • Phase l:   Basis, Dauer 3 Jahre
  • Phase ll:  Vertiefung,  Dauer ca. 1 – 1.5 Jahre
  • Phase lll: Zertifizierung (individuell, kann parallel zur Phase ll begonnen werden)

Im Rahmen der Psychotherapieausbildung am Institut GFK erwerben die Studierenden die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen, um in verschiedenen klinischen Settings  Personzentrierte und Experienzielle Psychotherapie bei psychiatrischen Störungen durchzuführen.

Im Rahmen der Psychotherapieweiterbildung am Institut GFK erwerben die Studierenden die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen, um in verschiedenen klinischen Settings Personzentrierte und Experienzielle Psychotherapie durchzuführen.

Grundlegend sind Haltungen und Verfahren aus der personzentrierten-experienziellen (Focusing) Tradition. Dabei zeichnet sich das GFK durch die Betonung der körperlichen Präsenz aus. Es werden spezifische körperorientierte Begleitformen, eine energetische Sichtweise und Formen des körperlichen Dialogs gelehrt.

Um den unterschiedlichen Erlebens- und Handlungsweisen der Klient*Innen/Patient*innen gerecht zu werden, lernen die Studierenden Modellbildungen über Charakterstrukturen und Bindungsprozesse kennen und nutzen. Sie sind nicht aus Störungs- oder Pathologievorstellungen heraus entwickelt, sondern orientieren sich an biographischen/interaktionellen Mustern, die Schwächen und Problembereiche, aber auch Begabungen und Ressourcen aufweisen.

Im Hintergrund stehen systemische und konstruktivistische Modellbildungen und die Philosophie Gene Gendlins. Sie dienen dazu, einen relationalen Blickwinkel einnehmen zu können, also über das individuumzentrierte Denken und das Ein-Personen-Paradigma hinaus immer die Beziehungen und Resonanzen zu sehen: in uns, zu anderen, zu ganzen Gruppen und grösseren Gebilden, zur nicht-menschlichen Welt.

Die Anforderungen an Psychotherapeut*innen, die in klinischen Settings arbeiten sind hoch. Aus diesem Grund liegt ein weiterer Schwerpunkt der Weiterbildung darin, Aspekte von Selbstfürsorge kontinuierlich zu reflektieren und einzubeziehen.

Das Lernen findet in unterschiedlichen Settings statt

  • Theorievermittlung
  • Übende Anwendung
  • Aneinander und Miteinander-Lernen in Gruppen
  • Selbsterfahrung (Verbindung des Gelernten mit der eigenen Person)
  • Supervision
  • kollegiale Übungsgruppen
  • Selbststudium und eigene Projekte
  • Kolloquien
  • individuelle Lernbegleitung
  • kontinuierliche Verbindung mit dem Berufsalltag

Anerkennung

Der Abschluss in «Personzentrierter und Experienzieller Psychotherapie – körperorientiert» verleiht die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung als Psychotherapeut*in in der Schweiz.

Der Studiengang ist vom Bund ordentlich akkreditiert.
Weiter wird er anerkannt durch die FMH, sowie den Schweizer Berufsverbänden ASP, FSP, und SBAP.

Stimmen zum GFK Ausbildungsinstitut

Personzentriert Experienziell ist körperorientiert.
Der Körper wird in die Therapie einbezogen.
Das erweitert die Möglichkeiten enorm, Erlebensmuster zu verstehen und zu verändern.

Susanne StiefelLehrtherapeutin GFK

GFK ist personzentriert mit dem gewissen Extra.
Mit einer personzentrierten Haltung körperorientiert und experienziell arbeiten.
Im GFK lerne ich das alles!

Sonia EngströmStudierende im Lehrgang 2024

Personzentriert Experienziell gibt Orientierung.
Ich muss nicht schon im Voraus wissen, was zu tun ist. Der GFK-Hintergrund hilft mir, dem Prozess zu vertrauen.

Hansueli WindlinProzessbegleiter GFK

In der GFK-Ausbildung stand ich als Mensch mit meiner eigenen Vielfalt erstmal im Mittelpunkt. Die aus vielen Gruppenprozessen und Übungssituationen gewonnenen Erkenntnisse über mich selbst waren auf meinem Weg zur Psychotherapeutin sehr wertvoll.

Olivia KaufmannAbschluss als Psychotherapeutin 2024

Die Ganzheitlichkeit der Weiterbildung ermöglicht es mir, auf verschiedene Patient*innen und ihre Anliegen passend einzugehen, ohne bereits feste Vorstellungen oder ein Ergebnis im Kopf zu haben. Veränderung geschieht über Beziehung und das gemeinsame Sich-Einlassen auf einen Prozess. Während der Ausbildung waren die Dozent*innen immer Modell, weil sie das leben, was sie lehren. Das schätzte ich sehr.

Isabelle Alexandra RufAbschluss als Psychotherapeutin 2024

Im Ausbildungsinstitut GFK fand ich einen Ansatz psychotherapeutisch zu arbeiten, der mich „menschengerecht“ dünkt und sich beim Arbeiten stimmig anfühlt. Ich bin überzeugt, diese Weiterbildung hat mich auch in meiner persönlichen Entwicklung gestärkt.

Cindy WunderliAbschluss als Psychotherapeutin 2024

Ich konnte meine Identität als psychosoziale Beraterin weiterentwickeln, vertiefen und festigen. Es sind viele wertvolle Elemente dazugekommen. Besonders hilfreich und wertvoll empfinde ich persönlich die personzentrierte Haltung mit Akzeptanz, Empathie und Kongruenz.

Sandra ToblerAbschluss als Prozessbegleiterin und Beraterin 2024

Wenn ich meine persönliche und berufliche Entwicklung seit Beginn der GFK-Ausbildung ansehe, haben sich meine Erwartungen und Vorstellungen vollumfänglich erfüllt. Ich habe mich beruflich weiterentwickelt und es gewagt, eine neue Stelle mit ganz neuen Herausforderungen anzutreten.

Kirsten MartinAbschluss als Prozessbegleiterin und Beraterin 2024