Skip to main content

Psy­cho­the­ra­pie für Psycholog*innen

ASP Integral

Eid­ge­nös­sisch aner­kann­ter Stu­di­en­gang ASP Inte­gral, Ver­tie­fungs­rich­tung «Per­son­zen­trier­te und Expe­ri­en­zi­el­le Psy­cho­the­ra­pie – kör­per­ori­en­tiert»

Gemein­sam mit der Asso­zia­ti­on Schwei­zer Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und Psy­cho­the­ra­peu­ten ASP als ver­ant­wort­li­che Orga­ni­sa­ti­on haben vier Wei­ter­bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen ein gemein­sa­mes Rah­men­cur­ri­cu­lum Psy­cho­the­ra­pie ent­wickelt: ASP Inte­gral. Damit sind meh­re­re Psy­cho­the­ra­pie­wei­ter­bil­dun­gen mit unter­schied­li­chen Ansät­zen erst­mals in der Schweiz in einem ein­heit­li­chen, eid­ge­nös­sisch aner­kann­ten Lehr­gang zusam­men­ge­fasst.

All­ge­mei­ne Inhal­te in Psy­cho­the­ra­pie­wis­sen­schaft und zu den Rah­men­be­din­gun­gen, in denen Psy­cho­the­ra­pie statt­fin­det, wer­den unter dem Begriff „gene­ri­sche Modu­le“ schu­len­über­grei­fend von der ASP ver­mit­telt.

Im Fol­gen­den wird die Ver­tie­fungs­rich­tung «Per­son­zen­trier­te und Expe­ri­en­zi­el­le Psy­cho­the­ra­pie – kör­per­ori­en­tiert»* aus­führ­li­cher beschrie­ben.

Start der näch­sten Wei­ter­bil­dung Som­mer 2027. 

Info­abend:
Die aktu­el­len Ter­mi­ne fin­den sie hier.
Wei­te­re Ter­mi­ne wer­den in den näch­sten Wochen auf­ge­schal­tet.

Ent­schei­dungs­se­mi­na­re 
bie­ten die Gele­gen­heit den Stu­di­en­gang ver­tief­ter ken­nen zu ler­nen.
Die aktu­el­len Ter­mi­ne fin­den Sie hier.
Kosten: 150.- CHF
Die­ser Betrag wird bei einem Beginn der Wei­ter­bil­dung als Teil­zah­lung aner­kannt

Grup­pen­grös­se
17 bis 21 Teil­neh­men­de

Hier fin­den Sie alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen

Ziel­grup­pe

Die­ser Lehr­gang wen­det sich an Per­so­nen mit einem abge­schlos­se­nen (oder sich im Abschluss befin­den­den) und in der Schweiz aner­kann­tem Stu­di­um in Psy­cho­lo­gie (Stu­fe Lizenziat/Master, mit aus­rei­chen­den Kennt­nis­sen in Psychopathologie/Klinische Psy­cho­lo­gie) oder Human­me­di­zin.

Ange­bot

Stu­di­en­gang «Per­son­zen­trier­te und Expe­ri­en­zi­el­le Psy­cho­the­ra­pie – kör­per­ori­en­tiert»:

  • Pha­se l:   Basis, Dau­er 3 Jah­re
  • Pha­se ll:  Ver­tie­fung,  Dau­er ca. 1 — 1.5 Jah­re
  • Pha­se lll: Zer­ti­fi­zie­rung (indi­vi­du­ell, kann par­al­lel zur Pha­se ll begon­nen wer­den)

Im Rah­men der Psy­cho­the­ra­pie­aus­bil­dung am Insti­tut GFK erwer­ben die Stu­die­ren­den die not­wen­di­gen Kennt­nis­se und Kom­pe­ten­zen, um in ver­schie­de­nen kli­ni­schen Set­tings  Per­son­zen­trier­te und Expe­ri­en­zi­el­le Psy­cho­the­ra­pie bei psych­ia­tri­schen Störungen durch­zu­füh­ren.

Im Rah­men der Psy­cho­the­ra­pie­wei­ter­bil­dung am Insti­tut GFK erwer­ben die Stu­die­ren­den die not­wen­di­gen Kennt­nis­se und Kom­pe­ten­zen, um in ver­schie­de­nen kli­ni­schen Set­tings Per­son­zen­trier­te und Expe­ri­en­zi­el­le Psy­cho­the­ra­pie durch­zu­füh­ren.

Grund­le­gend sind Hal­tun­gen und Ver­fah­ren aus der per­son­zen­trier­ten-expe­ri­en­zi­el­len (Focu­sing) Tra­di­ti­on. Dabei zeich­net sich das GFK durch die Beto­nung der kör­per­li­chen Prä­senz aus. Es wer­den spe­zi­fi­sche kör­per­ori­en­tier­te Begleit­for­men, eine ener­ge­ti­sche Sicht­wei­se und For­men des kör­per­li­chen Dia­logs gelehrt.

Um den unter­schied­li­chen Erle­bens- und Hand­lungs­wei­sen der Klient*Innen/Patient*innen gerecht zu wer­den, ler­nen die Stu­die­ren­den Modell­bil­dun­gen über Cha­rak­ter­struk­tu­ren und Bin­dungs­pro­zes­se ken­nen und nut­zen. Sie sind nicht aus Stö­rungs- oder Patho­lo­gie­vor­stel­lun­gen her­aus ent­wickelt, son­dern ori­en­tie­ren sich an biographischen/interaktionellen Mustern, die Schwä­chen und Pro­blem­be­rei­che, aber auch Bega­bun­gen und Res­sour­cen auf­wei­sen.

Im Hin­ter­grund ste­hen syste­mi­sche und kon­struk­ti­vi­sti­sche Modell­bil­dun­gen und die Phi­lo­so­phie Gene Gend­lins. Sie die­nen dazu, einen rela­tio­na­len Blick­win­kel ein­neh­men zu kön­nen, also über das indi­vi­du­um­zen­trier­te Den­ken und das Ein-Per­so­nen-Para­dig­ma hin­aus immer die Bezie­hun­gen und Reso­nan­zen zu sehen: in uns, zu ande­ren, zu gan­zen Grup­pen und grös­se­ren Gebil­den, zur nicht-mensch­li­chen Welt.

Die Anfor­de­run­gen an Psychotherapeut*innen, die in kli­ni­schen Set­tings arbei­ten sind hoch. Aus die­sem Grund liegt ein wei­te­rer Schwer­punkt der Wei­ter­bil­dung dar­in, Aspek­te von Selbst­für­sor­ge kon­ti­nu­ier­lich zu reflek­tie­ren und ein­zu­be­zie­hen.

Das Ler­nen fin­det in unter­schied­li­chen Set­tings statt

  • Theo­rie­ver­mitt­lung
  • Üben­de Anwen­dung
  • Anein­an­der und Mit­ein­an­der-Ler­nen in Grup­pen
  • Selbst­er­fah­rung (Ver­bin­dung des Gelern­ten mit der eige­nen Per­son)
  • Super­vi­si­on
  • kol­le­gia­le Übungs­grup­pen
  • Selbst­stu­di­um und eige­ne Pro­jek­te
  • Kol­lo­qui­en
  • indi­vi­du­el­le Lern­be­glei­tung
  • kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bin­dung mit dem Berufs­all­tag

Aner­ken­nung

Der Abschluss in «Per­son­zen­trier­ter und Expe­ri­en­zi­el­ler Psy­cho­the­ra­pie – kör­per­ori­en­tiert» ver­leiht die Berech­ti­gung zur selbst­stän­di­gen Berufs­aus­übung als Psychotherapeut*in in der Schweiz.

Der Stu­di­en­gang ist vom Bund ordent­lich akkre­di­tiert.
Wei­ter wird er aner­kannt durch die FMH, sowie den Schwei­zer Berufs­ver­bän­den ASP, FSP, und SBAP.

Stim­men zum GFK Aus­bil­dungs­in­sti­tut

Per­son­zen­triert Expe­ri­en­zi­ell ist kör­per­ori­en­tiert.
Der Kör­per wird in die The­ra­pie ein­be­zo­gen.
Das erwei­tert die Mög­lich­kei­ten enorm, Erle­bens­mu­ster zu ver­ste­hen und zu ver­än­dern.

Susan­ne Stie­felLehr­the­ra­peu­tin GFK

GFK ist per­son­zen­triert mit dem gewis­sen Extra.
Mit einer per­son­zen­trier­ten Hal­tung kör­per­ori­en­tiert und expe­ri­en­zi­ell arbei­ten.
Im GFK ler­ne ich das alles!

Sonia EngströmStu­die­ren­de im Lehr­gang 2024

Per­son­zen­triert Expe­ri­en­zi­ell gibt Ori­en­tie­rung.
Ich muss nicht schon im Vor­aus wis­sen, was zu tun ist. Der GFK-Hin­ter­grund hilft mir, dem Pro­zess zu ver­trau­en.

Han­sue­li Wind­linPro­zess­be­glei­ter GFK

In der GFK-Aus­bil­dung stand ich als Mensch mit mei­ner eige­nen Viel­falt erst­mal im Mit­tel­punkt. Die aus vie­len Grup­pen­pro­zes­sen und Übungs­si­tua­tio­nen gewon­ne­nen Erkennt­nis­se über mich selbst waren auf mei­nem Weg zur Psy­cho­the­ra­peu­tin sehr wert­voll.

Oli­via Kauf­mannAbschluss als Psy­cho­the­ra­peu­tin 2024

Die Ganz­heit­lich­keit der Wei­ter­bil­dung ermög­licht es mir, auf ver­schie­de­ne Patient*innen und ihre Anlie­gen pas­send ein­zu­ge­hen, ohne bereits feste Vor­stel­lun­gen oder ein Ergeb­nis im Kopf zu haben. Ver­än­de­rung geschieht über Bezie­hung und das gemein­sa­me Sich-Ein­las­sen auf einen Pro­zess. Wäh­rend der Aus­bil­dung waren die Dozent*innen immer Modell, weil sie das leben, was sie leh­ren. Das schätz­te ich sehr.

Isa­bel­le Alex­an­dra RufAbschluss als Psy­cho­the­ra­peu­tin 2024

Im Aus­bil­dungs­in­sti­tut GFK fand ich einen Ansatz psy­cho­the­ra­peu­tisch zu arbei­ten, der mich „men­schen­ge­recht“ dünkt und sich beim Arbei­ten stim­mig anfühlt. Ich bin über­zeugt, die­se Wei­ter­bil­dung hat mich auch in mei­ner per­sön­li­chen Ent­wick­lung gestärkt.

Cin­dy Wun­der­liAbschluss als Psy­cho­the­ra­peu­tin 2024

Ich konn­te mei­ne Iden­ti­tät als psy­cho­so­zia­le Bera­te­rin wei­ter­ent­wickeln, ver­tie­fen und festi­gen. Es sind vie­le wert­vol­le Ele­men­te dazu­ge­kom­men. Beson­ders hilf­reich und wert­voll emp­fin­de ich per­sön­lich die per­son­zen­trier­te Hal­tung mit Akzep­tanz, Empa­thie und Kon­gru­enz.

San­dra ToblerAbschluss als Pro­zess­be­glei­te­rin und Bera­te­rin 2024

Wenn ich mei­ne per­sön­li­che und beruf­li­che Ent­wick­lung seit Beginn der GFK-Aus­bil­dung anse­he, haben sich mei­ne Erwar­tun­gen und Vor­stel­lun­gen voll­um­fäng­lich erfüllt. Ich habe mich beruf­lich wei­ter­ent­wickelt und es gewagt, eine neue Stel­le mit ganz neu­en Her­aus­for­de­run­gen anzu­tre­ten.

Kir­sten Mar­tinAbschluss als Pro­zess­be­glei­te­rin und Bera­te­rin 2024