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Emer­genz ist das plötz­li­che Auf­tau­chen einer neu­en Qua­li­tät, die jeweils nicht erklärt wer­den (=kau­sal abge­lei­tet wer­den) kann durch die Eigen­schaf­ten oder Rela­tio­nen der betei­lig­ten Ele­men­te oder Kom­po­nen­ten, son­dern durch eine jeweils beson­de­re selbst­or­ga­ni­sie­ren­de Pro­zess­dy­na­mik (Wech­sel­wir­kung). Über­ra­schend, uner­war­tet, nicht vor­her­sag­bar.

Emer­genz ist für uns ein wich­ti­ges Kon­strukt, weil wir in der the­ra­peu­ti­schen Arbeit immer nur Bedin­gun­gen schaf­fen kön­nen (und dafür Hand­werks­zeug, Erfah­rung, eine bestimm­te Hal­tung und Prä­senz brau­chen), die Wir­kung aber oder das Ergeb­nis, also das, was in der Per­son des Kli­en­ten oder in unse­rem Bezie­hungs­feld dann “emer­giert”, nicht in unse­rer Macht liegt. Kann gleich­zei­tig Ansporn und Ent­la­stung sein!