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Qua­li­täts­si­che­rung

Die Qua­li­täts­si­che­rung des Ver­bands SGfK bezweckt die Sicher­stel­lung der lau­fen­den fach­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on der Psychotherapeut*innen GFK und Prozessbegleiter*innen GFK. Die Erfül­lung der Fort­bil­dungs­an­for­de­run­gen berech­tigt zur Auf­nah­me in die Liste der Psychotherapeut*innen und Prozessbegleiter*innen GFK.

Grund­zü­ge des Fort­bil­dungs­re­gle­ments

  • Der Umfang der Fort­bil­dun­gen umfasst für …
    … Psychotherapeut*innen GFK min­de­stens 240 Stun­den
    … Prozessbegleiter*innen GFK min­de­stens 180 Stun­den
    inner­halb von 3 Jah­ren. Die als Wei­ter­bil­dung zäh­len­den Inhal­te kön­nen im Fort­bil­dungs­re­gle­ment SGfK unter Ziff. 4 nach­ge­le­sen wer­den.
  • Min­de­stens 20% der Fort­bil­dun­gen müs­sen inner­halb des GFK-Ansat­zes absol­viert wer­den.
  • Bei einem Arbeits­pen­sum unter 40% muss nur die Hälf­te (50%) der Fort­bil­dungs­stun­den erbracht wer­den.
  • Alle 3 Jah­re muss im Rah­men des Qua­li­täts­zir­kels (QZ) der Nach­weis erbracht wer­den, dass die Fort­bil­dun­gen in Bezug auf Qua­li­tät und Quan­ti­tät den Vor­ga­bem gemäss Fort­bil­dungs­re­gle­ment SGfK ent­spre­chen.
  • Es ist ein Fort­bil­dungs­pro­to­koll zu füh­ren.

Qua­li­täts­zir­kel

Die jähr­lich statt­fin­den­den Qua­li­täts­zir­kel wer­den von den QZ-Ver­ant­wort­li­chen orga­ni­siert. Die Teil­neh­men­den bespre­chen ihre Fort­bil­dun­gen auf­grund der im Vor­aus ein­ge­reich­ten Fort­bil­dungs­pro­to­kol­le. Das Haupt­ge­wicht liegt inhalt­lich auf der Ein­schät­zung der per­sön­li­chen und beruf­li­chen Ent­wick­lung.

Ethik­kom­mis­si­on

Die Ethik­kom­mis­si­on vom Ver­band SGfK ist zustän­dig für alle berufs­ethi­schen Fra­gen im Tätig­keits­be­reich des Aus­bil­dungs­in­sti­tu­tes GFK und der beruf­li­chen Tätig­keit der Psy­cho­the­ra­peu­tin­nen und  ‑the­ra­peu­ten sowie der Per­son­zen­trier­ten Pro­zess­be­glei­te­rin­nen und  ‑beglei­ter des Ver­bands SGfK.

Ange­fragt wer­den kann die Ethik­kom­mis­si­on von:

  • Per­so­nen in The­ra­pie oder Beratung/Prozessbegleitung
  • The­ra­peu­tin­nen und The­ra­peu­ten sowie Per­son­zen­tier­te Pro­zess­be­glei­te­rin­nen und Pro­zess­be­glei­ter
  • Per­so­nen in Aus­bil­dung am Aus­bil­dungs­in­sti­tut GFK
  • Aus­bild­ne­rin­nen und Aus­bild­ner am Aus­bil­dungs­in­sti­tut GFK

Im Beschwer­de­fall oder bei ethi­schen Fragen/Anliegen:

  • Die Wahl des Kom­mis­si­ons­mit­glie­des in Bezug auf Fra­gen oder Beschwer­den ist frei. Die Ansprech­per­son bespricht die Fra­gen oder Beschwer­den mit den Kolleg*innen in der Ethik­kom­mis­si­on.
  • Die fra­gen­de oder einen Vor­wurf erhe­ben­de Per­son kann ihr Anlie­gen schrift­lich oder münd­lich ein­rei­chen.
  • Unser Vor­ge­hen im Beschwer­de­fall: In einer ersten Pha­se bie­ten wir Gele­gen­heit für ein Gespräch. Als näch­stes ver­mit­teln wir zwi­schen den Par­tei­en und klä­ren den Sach­ver­halt unter Vor­aus­set­zung der frei­wil­li­gen Mit­ar­beit des Beklag­ten. Ist eine Ver­mitt­lung nicht mög­lich, kann die beschwer­de­füh­ren­de Per­son an die Ethik­kom­mis­si­on des zustän­di­gen Ver­ban­des wei­ter gewie­sen wer­den.
  • Kli­en­tin­nen und Kli­en­ten sind berech­tigt, die Ver­bands­zu­ge­hö­rig­keit ihrer Therapeutin/Prozessbegleiterin oder ihres Therapeuten/Prozessbegleiters, ihrer Aus­bild­ne­rin oder ihres Aus­bild­ners zu erfah­ren.

Infor­ma­ti­ons­blatt Ethikkommission_2022 (PDF)
Ver­fah­rens­ord­nung Ethik­kom­mis­si­on SGFK GFK_2022 (PDF)
Mit­glie­der der Ethik­kom­mis­si­on