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Ter­min Details


Was haben die GFK-Aus­bil­dungs­in­hal­te FOCUSING und CHARAKTERSTRUKTUREN über­haupt mit­ein­an­der zu tun?

Ich möch­te zwi­schen den bei­den hin- und her­pen­deln und so ihre Rele­vanz für­ein­an­der auf­zei­gen.

Wenn wir uns zum Bei­spiel über­le­gen wol­len, wel­che Bedin­gun­gen für einen Focu­sing­pro­zess för­der­lich sind, kön­nen wir — vom Cha­rak­ter­struk­tur­mo­dell aus gese­hen — von den Grund­prä­gun­gen (den unte­ren Struk­tu­ren) einer­seits und von den Lei­stungs­mu­stern (den obe­ren Struk­tu­ren) ande­rer­seits aus­ge­hen. Wir erken­nen dann schnell, wie sehr alle Bestand­tei­le des Focu­sing­pro­zes­ses indi­vi­du­ell gefärbt sind von den jewei­li­gen Beson­der­hei­ten die­ser Struk­tur­an­tei­le. Für die Beglei­ten­den ist das hilf­reich zu wis­sen!

Wenn wir uns im Bereich unse­rer Ver­en­gungs­mu­ster befin­den, wis­sen wir: Focu­sing ist irgend­wann nicht mehr mög­lich. Pau­se, Distanz, Frei­raum, car­ry­ing for­ward – im Ein­bruch geht gar nichts mehr. Nichts Neu­es kann dort ent­ste­hen. Die Inter­ak­ti­ons­dy­na­mik mit uns sel­ber, mit ande­ren, mit der gan­zen Situa­ti­on ist in einer für uns und ande­re leid­vol­len Art und Wei­se ste­reo­typ gewor­den.

Die Focu­sing-Theo­rie beschreibt ja eine spe­zi­fi­sche Art von Pro­zess-Bewe­gung, und die funk­tio­niert offen­bar nicht immer, die krie­gen wir nicht immer hin. Wie kann es also dazu kom­men, dass im Ver­en­gungs­mu­ster die­se Focu­sing-typi­sche Vor­wärts­be­we­gung nicht mehr mög­lich ist? Dafür gibt es vie­ler­lei Grün­de, und ich möch­te aus dem Ver­ständ­nis der all­ge­mei­nen Ver­en­gungs­dy­na­mik im GFK-Cha­rak­ter­struk­tur­mo­dell einer­seits und Gend­lins Pro­zess­theo­rie ande­rer­seits (ihrer strukturgebundenen/fliessenden/angehaltenen Pro­zess­an­tei­le) unser Ver­ständ­nis ver­tie­fen und die Pro­zess-Sicher­heit in unse­rer Arbeit stär­ken.

Vor­aus­set­zung für eine Teil­nah­me am Stu­di­en­tag sind Grund­la­gen in Focu­sing und Cha­rak­ter­struk­tu­ren GFK

Die­ser Stu­di­en­tag ist ver­bind­lich für Stu­die­ren­de der Wei­ter­bil­dungs­grup­pe b17 und sehr emp­foh­len für Teil­neh­men­de der Ver­tie­fungs­pha­se

 

Lei­tung:
Chri­stia­ne Gei­ser
lic. phil. I, Psy­cho­the­ra­peu­tin und Super­vi­so­rin, Aus­bil­de­rin GFK, Zer­ti­fi­zie­ren­de Koor­di­na­to­rin TIFI New York, Coun­se­lor in Exi­sten­ti­al and Expe­ri­en­ti­al Well-Being Uni­ver­si­tät Leuven/Belgien.
Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Über­set­ze­rin

Ter­min:
Sams­tag, 27. Janu­ar 2018, 9.15–16.45    8 UE (6 Stun­den)

Ort:
Pra­xis­ge­mein­schaft Kon­rad­str. 54, I. Stock, 8005 Zürich

Kosten:
CHF 180,-

Anmel­dung:
Tel. 043 817 41 24 oder mail@gfk-institut.ch