Demenz – dieses Wort versetzt viele von uns in Schrecken, Beklemmung, oft auch Ratlosigkeit! Ja, das kann uns allen passieren – wie aber begegnen wir dieser Erkrankung in der psychotherapeutischen Arbeit oder auch, wie gehen wir allenfalls mit unserer eigenen Angst vor Demenz um?
In der psychotherapeutischen Praxis begegnet uns Demenz in vielfältiger Form, sei es
- als beginnende kognitive Veränderung bei älteren Klient:innen,
- als differentialdiagnostische Fragestellung bei psychischen Schwierigkeiten mit Angst und depressiven Symptomen oder
- als psychische Belastung bei Angehörigen von Demenzerkrankten
Wir möchten folgende Bereiche vertiefen:
Diagnostik
Was ist eine Demenz, welche Formen gibt es? mit welchen hirnorganischen Veränderungen?
Frühe Anzeichen, typische Verlaufs- und Verhaltensmuster, psychodiagnostische Testverfahren
Psychotherapie
Was kann Psychotherapie bei Demenz erreichen, was sind die Therapieziele? Taugt unsere GFK-Methode? (ps: ja!!) Wie können wir Gespräche, Focusing und Körperinterventionen trotz krankheitsbedingter Beziehungserschwernisse hilfreich anwenden?
Ein wichtiger Bestandteil wird die Begleitung von Angehörigen im Umgang mit Überforderung, Schuldgefühlen und Trauer sein, sowie die Reflexion eigener Ängste und Verunsicherungen in Bezug auf dieses Thema.
Ziele
Sicherheit gewinnen bei
- - Erkennen und Einordnen von demenziellen Symptomen
- - Finden psychotherapeutischer Wege im Umgang mit Demenz und ihren Folgeerscheinungen
- - Begleitung Angehöriger von Demenzerkrankten
- - Reflexion eigener Haltung, Ängste und Grenzen in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen
Barbara Müller
Dr. phil. klin. Psychologin FSP, Psychotherapie ASP, Lehrbeauftragte GFK
Felix Müller
Dr. med. Neurologie FMH, im Ruhestand
Termin:
Samstag, 22. August 2026, 9:30 — 17 Uhr, 8 UE (6 Stunden)
Ort:
Ateliergemeinschaft Goldbrunnen, Birmensdorferstr. 272, 8055 Zürich
Kosten:
CHF 210.-
CHF 190.- für SGfK-Mitglieder
Anmeldung:
Tel. 078 222 37 58 oder mail@gfk-institut.ch