Bei allem was wir erleben, was wir tun, und was wir sind, ist unser vegetatives Nervensystem aktiv dabei. Es hilft unbewusst und automatisch mit, unseren Körper in jedem Moment so zu konfigurieren, dass wir funktionieren können. Dafür müssen wir gleichzeitig stabil und flexibel sein. Ist das vegetative Nervensystem schlecht eingestellt oder beeinträchtigt, führt das zu körperlichen und psychischen Beschwerden, unser Erleben wird unharmonisch, und wir fühlen uns nicht mehr wohl.

Störungen, Krisen und Spannungen in der therapeutischen Beziehung können in jedem Therapieprozess Thema werden und sind ein Risikofaktor, an welchem Therapien auch scheitern können. 

Aber was genau kann denn eine solche Beziehung «stören»?  Verfehlte Bindungsprozesse? Strukturgebundenes Erleben von Patient, Patientin, und/oder auch der Therapeutin, des Therapeuten?  Ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren?